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Traditionsmannschaft vom TSV Bayer 04 Leverkusen holt zum 2. Mal den Pokal

Endrunde 5. Deutscher Ü-40 Pokal 2023/2024 Kelsterbach am Main am 22.06.2024

Die Endrunde des 5. Deutschen Ü-40 Pokals fand als Festival des Ü-Fußballs auf dem bestens gepflegten Rasenplatz im Kelsterbacher Sportpark statt. Aus der geplanten Final Four Endrunde wurde leider ein Final Three, weil der SV Eintracht Nordhorn während der Woche seine Teilnahme aus Mannschaftsschwierigkeiten zurückziehen musste. Die Absage bedingte einen geänderten Spielplan: Anstelle zweier Halbfinalspiele und den Platzierungsspielen wurde der 5. Deutsche Ü-40 Pokalsieger in drei Spielen im Modus „Jeder gegen Jeden“ ermittelt.

Am Start waren die Traditionsmannschaft des TSV Bayer 04 Leverkusen, die SG Bockenem/Bornum/Ambergau aus dem Fußballkreis Hildesheim und der BFSV Atlantik 97 Hamburg. Vor dem Turnierstart wurden die Paarungen, die jeweils 2 x 20 Minuten betrugen, von zwei Damen des BFSV Atlantik 97 ausgelost.

Im ersten Spiel trafen die Leverkusener Traditionsmannschaft und die SG Bockenem/Bornum/Ambergau aufeinander. Im Anschluss mussten die Mannen aus dem Ambergau gegen BFSV Atlantik 97 Hamburg antreten. Nach dieser Partie hatte der Hessische Fußball Verband sein Ü-35 Hessenpokalfinale zwischen der SG Neukirchen/Röllshausen und dem SC Offheim angesetzt. Die SG Neukirchen/Röllshausen siegte vor mehr als 500 Zuschauern mit 2:1 und wurde neuer hessischer Ü-35 Pokalsieger.

Da die SG Bockenem/Bornum/Ambergau beide Spiele hatte verloren geben müssen, wurde aus der dritten Begegnung zwischen Bayer 04 Leverkusen und BFSV Atlantik 97 ein echtes Endspiel und der Höhepunkt der Veranstaltung. In teilweise strömendem Regen genügte der Traditions-Werkself ein Unentschieden zum zweiten Pokalsieg.

Die einhellige Meinung aller drei Teams an diesem Samstag war, dass der Deutsche Ü-40 Pokal zu den attraktivsten Ü-Fußball-Wettbewerben in Deutschland zählt. Die Endrunde in Kelsterbach – auf einem Rasen wie ein Teppich – ist mit das Beste, was der Ü-Fußball zu bieten hat. Auch die Schiedsrichter Peter Großheim, Frank Klapper und Werner Georgie zeigten hervorragende Leistungen und waren bei den ausnahmslos fair verlaufenden Spielen jederzeit Herr der Lage.

Ein großes Lob gebührt dem FC Viktoria Kelsterbach, für eine ausgezeichnete Organisation der Endrunde und der Stadt Kelsterbach, deren 1. Stadtrat Kurt Linnert die Siegerehrung unterstützte.

Die Anmeldung für den 6. Deutschen Ü-40 Pokal ist ab sofort möglich. Aller Voraussicht nach wieder so sein, dass alle teilnehmenden Teams mindestens ein Heim- und ein Auswärtsspiel haben werden.

Finalrunde Spiel 3

BFSV Atlantik 97 e.V. : TSV Bayer 04 Leverkusen

Beide Teams zeigten hervorragenden Fußball. Die Leverkusener begannen furios, und schon der erste Angriff wurde mit dem 1:0 abgeschlossen.

Das Tor zählte dann aber nicht, weil der Linienrichter eine Abseitsstellung eines Bayer Spielers monierte. Mit zunehmender Spieldauer fing es heftig an zu regnen, was aber am guten Niveau des Spiels nichts änderte. In der 10. Minute dann eine Riesenchance für den BFSV Atlantik, als ein Leverkusener Akteur gerade noch auf der Linie zur Ecke retten konnte. Die Ecke führte dann zum 1:0 für die Norddeutschen. Ein Kopfball eines Atlantik Angreifers landete unhaltbar für den Bayer Keeper im Tor. Zu diesem Zeitpunkt hieß der neue Deutsche Ü-40 Pokalsieger BFSV Atlantik 97. In der 14. Minute scheiterte Stefan Kießling mit einem fulminanten Schuss an BFSV Torhüter Danny Yayer. In der 15. Minute dann der Ausgleich für Leverkusen.

Beide Mannschaften hatten bis zum Spielende noch gute Chancen, die aber zu keinen Toren mehr führten. Mit dem 1:1 hatten die Bayer Old Boys zum zweiten Mal nach 2021 verdient den Pokal gewonnen. Mit dem BFSV Atlantik 97 Hamburg hatten sie einen Gegner, der im gesamten Spiel auf Augenhöhe agierte und eine ganz starke Vorstellung bot.

Finalrunde Spiel 2

SG Bockenem/Bornum/Ambergau : BFSV Atlantik 97 e.V.

Eine halbe Stunde nach dem Spielschluss der Partie gegen Leverkusen mussten die Mannen aus dem Ambergau gegen BFSV Atlantik 97 Hamburg antreten.

Die Atlantik Oldies zählen in Hamburg zur Creme de la Creme des Ü-40 Fußballs. Sie spielen in der höchsten Hamburger Ü-40 Liga, der Verbandsliga und belegten in dieser Saison in der Staffel 2 hinter dem späteren Hamburger Ü-40 Meister Condor/Tonndorf-Lohe Platz 2. In 22 Spielen landeten die Atlantik Protagonisten bei 19 Siegen, einem Unentschieden und nur 2 Niederlagen, nur drei Punkte hinter dem Meister, den sie auf eigenem Platz mit 3:1 die einzige Niederlage beibrachten.

Die SG Bockenem/Bornum/Ambergau kam gegen die Atlantik Old Boys dann etwas besser ins Spiel. Aber auch in diesem Spiel bekamen sie in der 9. Minute ein frühes Gegentor. Sie erspielten sich auch einige Torchancen, der starke Danny Yayer im Atlantik Tor war aber nicht zu überwinden. Trotz großem Einsatzes mussten die Ambergauer noch zwei Treffer hinnehmen und verloren auch dieses Spiel mit 0:3.

Finalrunde Spiel 1

TSV Bayer 04 Leverkusen : SG Bockenem/Bornum/Ambergau

Das Bestreben der Spielgemeinschaft aus Bockenem und Bornum, die zu den führenden Ü-40 Teams im Fußballkreis Hildesheim zählen, war es, so lange wie möglich das 0:0 zu halten.

Gegen die mit wieder namhaften Akteuren, wie Carsten Baumann, Stefan Kießling, Hans-Peter Lehnhof, Thorsten Judt und Co. angereisten Leverkusener war dies aber ein ganz schweres Vorhaben. Die Leverkusener hatten schon bei ihrem zweiten Auftritt bei der diesjährigen Pokalrunde gegen die SG Hoppstädten/Weiersbach beim 11:0 Kantersieg gezeigt, dass die 1:3 Auswärtsniederlage beim SV Eintracht Nordhorn vor mehr als 1.000 Zuschauern nur ein Ausrutscher gewesen war. Offensiv ausgerichtet, und mit ganz viel Engagement gingen die Bayer Oldies auch in dieses Spiel. Es dauerte nur sechs Minuten, dann war der Abwehrriegel der Kicker aus dem Zentrum des Ambergaus geknackt. Das 2:0 folgte bereits vier Minuten später.

Mit viel Spielfreude und immer noch hervorragenden technischen Fähigkeiten schraubten die Mannen vom Rhein das Ergebnis nach 40 Minuten auf 7:0. Stefan Kießling und seine Mitstreiter hatten schon im ersten Spiel unterstrichen, dass die Pokalvergabe nur über sie geht.

Festival des Ü-Fußballs am Samstag, den 22. Juni beim FC Viktoria Kelsterbach

Final Four Endrunde 5. Deutscher Ü-40 Pokal und Ü-35 Hessenpokalfinale am Samstag, den 22. Juni

Am Samstag, den 22. Juni ab 11.00 Uhr richten der FC Viktoria Kelsterbach, der Hessische Fußball Verband und sportXmedia sport & event promotion im Kesterbacher Sportpark die Final Four Endrunde des 5. Deutschen Ü-40 Pokals und das Endspiel um den Ü-35 Hessenpokal aus.

Im Mittelpunkt dieses „Festivals des Ü-35/Ü-40 Fußball“ stehen die Halbfinalspiele des 5. Deutschen Ü-40 Pokals mit den Endspielen sowie im Rahmenprogramm das Endspiel um den hessischen Ü-35 Pokal – zwei überregionale Wettbewerbe die den Ü-Fußball für Spieler und Zuschauer interessant und attraktiv gemacht haben. Der Eintritt für Besucher/innen ist frei.

Dabei in Kelsterbach sind wieder ehemalige Profis, Amateure und auch Bolzplatzkicker, die mit Leidenschaft und Engagement ihre Teams zum Erfolg führen wollen.

An der Final Four Endrunde nehmen die Traditionsmannschaft des Deutschen Meisters Bayer 04 Leverkusen (Deutscher Ü-40 Vizemeister 2022), der SV Eintracht Nordhorn (mehrmaliger Niedersachsen und Norddeutscher Ü-40 Meister und DFB-Ü40-Cup Teilnehmer), der BFSV Atlantik 97 Hamburg (Vizemeister in der höchsten Hamburger Ü-40 Liga) und die SG Bockenem/Bornum/Ambergau (mehrmaliger Ü-40 Kreismeister und Kreispokalsieger Hildesheim) teil. Favorit ist mit den Old Boys von Bayer 04 Leverkusen die Traditionsmannschaft des neuen Deutschen Meisters, mit bekannten ehemaligen Profis wie Carsten Baumann, Thorsten Judt, Marcus Feinbier und Zoltan Sebescen, die schon 2022 den Pokal mit an den Rhein nehmen konnte.

Eingebettet ist das Endspiel um den Ü-35 Hessenpokal zwischen der SG Neukirchen/Röllshausen (Fußballkreis Schwalm-Eder) und der SC Offheim AH (Fußballkreis Limburg-Weilburg). Mit diesen beiden Teams haben sich in dieser Saison zwei Mannschaften für das Endspiel in Kelsterbach am Main qualifiziert, die beim Ü-35 Hessenpokal bisher noch nicht in Erscheinung getreten waren. Beide Teams zeigten aber, dass sie echte Pokalteams sind und fußballerisch nichts verlernt haben. Somit kann man in Kelsterbach am Samstag, den 22. Juni um 13:15 Uhr mit einem spannenden Endspiel auf Augenhöhe rechnen.

Zeitplan
11:00 Uhr Halbfinale 1 Deutscher Ü-40-Pokal (Spielzeit 2 x 20 Min.)

12:00 Uhr Halbfinale 2 Deutscher Ü-40-Pokal (Spielzeit 2 x 20 Min.)

13:15 Uhr AH-Ü-35 Hessenpokalfinale SG Neukirchen/Röllshausen - SC Offheim
(Spielzeit 2 x 35 Min. ggf. Verlängerung 2 x 10 Min. Im Anschluss findet direkt die Siegerehrung am Platz statt.)

15:00 Uhr Spiel um Platz 3 Deutscher Ü-40-Pokal (Spielzeit 2 x 20 Min.)

16:00 Uhr Finale Deutscher Ü-40-Pokal (Spielzeit 2 x 20 Min.)

 

Eintrachts Ü-40 gewinnt am Ende sicher und fährt zum Final Four 

SG Marburg-Beltershausen – SV Eintracht Nordhorn 0:4 (0:1)

Der 14 Stunden-Trip der Ü-40 des SV Eintracht ins hessische Marburg hatte sich am Ende gelohnt. Mit 4:0 (1:0) konnte sich das Team von Trainer Jochen Philipp am Pfingstsamstag souverän gegen die SG Marburg/Beltershausen durchsetzen.

Das Spiel begann auf dem Kunstrasen in Marburg recht verhalten. Beide Mannschaften kannten sich nicht und entsprechend vorsichtig agierten sie. Eintracht kontrollierte das Geschehen, der Gegner verschob geschickt die Räume und versuchte sein Glück aus der dicht gestaffelten Defensive. Doch schon nach fünf Minuten erkannte Eugen Siebert, dass sich Victor Carvalho in den freien Raum auf der rechten Seite bewegte und versorgte ihn mit einem präzisen Diagonalpass, Carvalho bedienten den mitgelaufenen Cüneyt Özkan mustergültig und der besorgte bedrängt von seine Gegenspieler die frühe Führung der Eintracht. Am Spielverlauf änderte sich zunächst wenig. Kaum nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten. Die Eintracht kontrollierte das Spiel.

Im zweiten Durchgang wurde es dann lebhafter, da die Marburger ihrerseits offensiver wurden. Zehn Minuten verlor der SVE etwas die Ruhe und Marburg kam zu ersten Chancen. Die größte vereitelte Torwart Marcel Hillen (47.) per Fußabwehr klasse. Eintracht wurde dann wieder stärker. Der aufgerückte Sven Dierkes bediente Cüneyt Özkan im Strafraum und der vollstreckte zum 2:0 (58.). Ein Tor, dass dem 2:1-Siegtreffer von Gerd Müller im WM-Endspiel 1974 sehr nahe kam. Fasst wäre Özkan in der 61. Minute noch ein Hattrick gelungen, doch dieser Ball war wohl zu einfach für den erfahrenen Torjäger. Das 3:0 besorgte dann Eugen Siebert nur zwei Minuten später. Bei einem schnellen Konter kombinierte er mit Özkan geschickt die Abwehr des Gegners aus und vollendete zu endgültigen Entscheidung, der Julian Lüttmann per Abstauber nach Pfostenschuss Novaku noch das vierte Tor (68.) folgen ließ.

Mit zwei Siegen ist der SVE damit sicher für das Final Four um den Deutschen Ü40-Pokal am 22. Juni in Kelsterbach bei Frankfurt qualifiziert. Da dies bereits das erste Ferienwochenende in Niedersachsen ist, werden auf Trainer Philipp einige Personalprobleme zukommen.

SV Eintracht Nordhorn: Hillen – Siebert, Dierkes, Baysoy, Vrielmann – Novaku, V. Carvalho (ab 59. J. Carvalho), Lüttmann (69. Westerhoff), Hofschroer, Cosar  – C. Özkan; Trainer J. Philipp 

SV Eintracht Nordhorn zieht nach Sieg bei Marburg-Beltershausen in Final Four Endrunde ein

SG Marburg-Beltershausen – SV Eintracht Nordhorn 0:4 (0:1)

Die Old Boys von SV Eintracht Nordhorn, die in der ersten Runde des Deutschen Ü-40 Pokals die Traditionsmannschaft von Bayer 04 Leverkusen auf eigenen Platz mit 3:1 besiegt hatten, legten nun beim Auswärtsspiel gegen die SG Marburg-Belteshausen nach und bestätigten ihre gute Form.

Mit 4:0 setzten sich die Kicker aus der Grafschaft Bentheim durch und qualifizierten sich damit für das Final Four Turnier am Samstag, den 22. Juni, in Kelsterbach am Main. Die Hausherren hatten im vorigen Jahr die Endrunde erreicht und sie holten sich den 3. Platz durch einen 5:4 (1:1) nach Elfmeterschießen gegen die Traditionsmannschaft des Halleschen FC.

In der 1. Runde des laufenden Wettbewerbs hatten sie sich bei der SG Hoppstädten-Weiersbach 1:1 getrennt. Dadurch waren die Mittelhessen im Zugzwang, wollten sie das Ticket nach Kelsterbach lösen, zählte nur ein Sieg über die Nordhorner. Die zahlreichen Zuschauer im Georg-Gaßmann-Stadion zu Marburg sahen von Anfang an eine Nordhorner Mannschaft die engagiert und zielstrebig auf Sieg spielte.

Schon nach fünf Minuten gingen die Niedersachen durch ihren vorzüglichen Angreifer Cüneyt Özkan in Führung. Die Spielgemeinschaft aus Marburg und Beltershausen war davon allerdings wenig geschockt. Auch sie fanden zu ihrem Spiel und spielten sich Chancen heraus. Der überragende Marcel Hillen im Eintracht-Tor war aber nicht zu überwinden. So ging es mit dem 0:1 in die Pause.

Nach der Halbzeitpause agierten beide Teams weiter auf Augenhöhe. Tore sollten aber bis zur 57. Minute keine weiteren fallen, weil auch der SG Keeper Frank Jöstingmeier eine gute Leistung ablieferte. In der 57. Minute dann die Vorentscheidung in diesem umkämpften Spiel. Wieder war es Cüneyt Özkan, dem es gelang Jöstingmeier zu bezwingen. Nun setzten die Gastgeber alles auf eine Karte um das Spiel noch zu drehen. Alle Versuche scheiterten aber immer wieder an Eintracht-Torhüter Marcel Hillen, der in seiner aktiven Laufbahn zu den wenigen deutschen Torhütern gehörte, denen aus dem Spiel heraus ein Kopfballtor gelang. 2013 noch im Trikot des Heseper SV gelang ihm in der Nachspielzeit nach einem Freistoß bei TuS Blau-Weiß Lohne II dieses Kunststück. Im Georg-Gaßmann-Stadion waren die „Torjägerqualitäten“ des Keeper diesmal nicht gefragt, dafür sorgten seine gut aufgelegten Mitspieler. Die nutzten nämlich die Situation, dass die Spielgemeinschaft ihre Abwehr entblößte, und so kamen sie durch Eugen Siebert in der 63. und Julian Lüttmann in der 68. Minute noch zu den Toren drei und vier.

Auch in diesem Pokalfight bewiesen die Eintracht Oldies wieder ihre Klasse und gehören damit zu den ersten Anwärtern auf den Pokalsieg. Für die Marburg-Belterhausener, die beherzt kämpften und den Nordhornern lange Paroli boten, bedeutete die Niederlage aber das Aus im diesjährigen Pokalwettbewerb.

Tore: 0:1 (5.) Cüneyt Özkan, 2:0 (57.) Cüneyt Özkan, 3:0 (63.) Eugen Siebert, 4:0 (68.) Julian Lüttmann

Torreicher Kick am Kiesbarg in Hamburg-Fischbek – Ein rundum gelungener Tag für alle Beteiligten

SG Altenwerder/Süderelbe - SG Bockenem/Bornum/Ambergau 5:5 (2:2)

Hatten die Ü-40 Old Boys der SG Altenwerder/Süderelbe zum Auftakt des Deutschen Ü-40 Pokals beim FSV Kühlungsborn noch tolle Moral bewiesen und einen 1:3 Rückstand in ein 3:3 Unentschieden umgewandelt, so mussten sie auf der heimischen Sportanlage am Kiesbarg, in Hamburg-Fischbek gegen den Meister der Ü-40 Kreisliga Hildesheim/Niedersachsen SG Bockenem/Bornum/Ambergau sich wieder nur mit einem Unentschieden zufrieden geben, der ihnen den Einzug in das Final Four Turnier in Kelsterbach/Main am Samstag, den 22. Juni verbaute.

Die SG Bockenem/Bornum/Ambergau hingegen hat nach diesem 5:5 Unentschieden das Finale in Kelsterbach so gut wie erreicht. Am Kiesbarg entwickelte sich eine tolle und torreiche Pokal-Partie, die die 80 Zuschauer begeisterte. Bereits in der 7. Minute mußte Gäste-Torhüter Maik Ohlemeyer, hinter sich greifen, als Damian Voigt für Altenwerder/Süderelbe zum 1:0 traf. Die Antwort der Niedersachsen folgte prompt. Marc Bothe erzielte zwei Minuten später den Ausgleich. Wieder war es der hervorragend disponierte Damian Voigt, der eine Minute später für die Hausherren zum 2:1 einschoß. Mit dem Halbzeitpfiff glichen die Old Boys aus Bockenem/Bornum/Ambergau durch Daniel Bothe zum 2:2 aus.

Nach der Pause ging das muntere Scheibenschießen weiter. Hakan Menges trug sich mit dem 3:2 in die Torschützenliste der Gastgeber ein. Auch diese Führung hatte nur drei Minuten Bestand, dann egalisierte Marco Reis zum 3:3. Der Bockenem/Bornum/Ambergauer Matthias Stielow brachte dann in der 48. Minute die Gäste erstmals mit 4:3 in Führung. Es dauerte aber wieder nur zehn Minuten und dann war der starke Altenwerder/Süderelbe Angreifer Damian Voigt zur Stelle und erzielte das 4:4. Damit war es aber noch nicht getan. Beide Teams spielten weiter offensiv ohne der Defensive großartig Beachtung zu schenken. Daniel Bothe von der SG Bockenem/Bornum/Ambergau gelang in der 62. Minute das 5:4. Ein Sieg der Niedersachsen schien nun möglich.

In der Nachspielzeit war es dann Rene Kluth, der der SG Altenwerder/Süderelbe mit einem Elfmeter doch noch einen Punkt rettete, der aber nicht mehr zum Einzug ins Final Four Finale reichte.

Die Zuschauer hatten ein begeisterndes Fußballspiel zweier total auf Offensive ausgerichteter Mannschaften gesehen. Für die Kicker aus dem Ambergau, die in der ersten Runde durch den Nichtantritt von SG Vimaria/Empor Weimar, am grünen Tisch zu den Punkten kamen, war dieser Auftritt überaus erfolgreich, steht nun doch das Tor zum Finale in Kelsterbach weit offen. Es war ein tolles Spiel und ein völlig leistungsgerechtes Unentschieden. Die Rahmenbedingungen hätten nicht besser sein können. Hervorragendes Wetter und ca. 80 Zuschauer. Die 3. Halbzeit am Abend nahm dann ihren Lauf und man tauschte sich bei Kaltgetränken und Currywurst-Pommes aus, und es wurde entschieden, dass dieses Spiel nicht das letzte Aufeinandertreffen beider Teams gewesen sein sollte, denn für das kommende Jahr wurden die Hamburger Oldies bereits zum Hallenturnier nach Bockenem eingeladen.

Torschützen: 1:0 Damian Voigt (7.), 1:1 Marc Bothe (9.), 2:1 Damian Voigt (10.), 2:2 Daniel Bothe (35.+1), 3:2 Hakan Menges (40.), 3:3 Marco Reis (43.), 3:4 Matthias Stielow (48.), 4:4 Damian Voigt (58.), 4:5 Daniel Bothe (62.), 5:5 Rene Kluth (FE) (70. + 3)

Ü40-Kicker von Viktoria Thiede halten eine Halbzeit gut mit

FC Viktoria Thiede - BFSV Atlantik Hamburg 2:5 (2:2)

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Die Seniorenfußballer des FC Viktoria Thiede haben im ersten von zwei Spielen im diesjährigen Deutschen Pokal Ü-40 eine Halbzeit lang gut mitgehalten mit dem Favoriten BFSV Atlantik Hamburg. Am Ende setzten sich die favorisierten Hanseaten jedoch mit 5:2 (2:2) im Thieder Sportpark durch. Der Verbandsligist aus der Elbestadt spielte nach der Pause seine individuelle Klasse aus und nahm hochverdient die drei Punkte mit.

In den ersten fünf Minuten versetzte Viktoria dem Favoriten zwei Nadelstiche. Ein Kopfball von Martin Rüppel wurde jedoch eine sichere Beute von Atlantik-Torhüter Danny Yajav. 60 Sekunden später setzte Andre Tübcke seinen Direktschuss nur um Zentimeter am langen Pfosten der Gäste vorbei. Mit der ersten Ecke nach zehn Minuten zeigten sich die Hamburger erstmals gefährlich in der Thieder Hälfte und kam direkt zum Erfolg. Einen Flachschuss von Alexender Stepanov fälschte Sven Knappe unglücklich zur 1:0-Führung des Verbandsligisten ab. Bereist eine Minute später wurde Eugen Leibham von Ilia Isakov im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sascha Leupold zum Ausgleich (14.). Nur sechs Minuten später versenkte Leupold die maßgenaue Flanke von Marco Steinacher gar zur 2:1-Führung (20.).

Die Hamburger steckten die Treffer jedoch – ohne ihre Linie zu verlieren – weg. Mit einer Bewerbung zum „Tor des Monats“ gelang Ilia Isakov in der 32. Minute der 2:2-Ausgleich. Sein Schuss aus 28 Metern schlug genau im rechten oberen Tordreieck ein. „So einen Sonntagschuss am Samstag hinzubekommen, ist schon alle Achtung wehrt“, kommentierte Viktorias verletzt zuschauender Kapitän Gorden Leitzen diesen Kracher.

Nach der Pause spielten die Atlantik-Kicker ihre Cleverness in den Zweikämpfen aus. Der Doppeltorschütze Maxim Teschko setzte sich zweimal im Eins gegen Eins gegen Dennis Knappe und Sascha Hildebrandt durch. Mit zwei Knallern unter die Latte brachte Teschko sein Team mit 4:2 in Front. Die Heimelf konnte nur noch reagieren. Die Körner waren nach einer Stunde komplett aufgebraucht. Das Tor zum 5:2-Endstand von Roman Ganz zwei Minuten vor Ultimo war der krönende Abschluss für ein sehr starkes DFB-Pokalspiel. „Wir haben uns gegen den Topfavoriten gut verkauft. Das Ergebnis ist um ein Tor zu hoch ausgefallen. Doch es hat meinen Jungens einen Riesenspaß gemacht“, so Viktorias Trainer Stefan Eimecke nach dem Abpfiff.

Tore: 0:1 Stepanov (12.), 1:1, 2:1 Sascha Leupold (14./Elfmeter, 20.), 2:2 Isakov (32.), 2:3, 2:4 Teschko (45., 55.), 2:5 Ganz (68.).

Viktoria Thiede: Koporal – Daedelow, S. Knappe, Mattick, Knabe, Rüppel, D. Knappe, Tübcke, Stitz, Steinacher, Leupold, J. Migge, Leibham, C. Famulla, S. Hillebrandt, Rother, A. Migge, Starke.

Bayer 04 Leverkusen Traditionsmannschaft präsentiert sich in Galaform und Schußlaune

Bayer 04 Leverkusen – SG Hoppstädten-Weiersbach Ü-40 11:0 (6:0)

In der 2. Runde des 5. Deutschen Ü-40 Pokal mußten die Ü-40 Old Boys der SG Hoppstädten-Weiersbach zur Traditionsmannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Für beide Teams war der Auftakt zum Deutschen Ü-40 Pokal nicht optimal gelaufen.

Die Leverkusener waren vor der Rekordkulisse von 1.000 Zuschauern dem mehrmaligen Norddeutschen Ü-40 Meister SV Eintracht Nordhorn mit 1:3 unterlegen, die SG Hoppstädten-Weiersbach hatte auf eigenem Platz gegen die SG Marburg-Beltershausen nur ein 1:1 erreicht. Für beide Teams ging es daher schon ums Ganze. Nur ein Sieg konnte für beide Teams die Möglichkeit eröffnen, noch eine Chance zu haben, um in die Final Four Endrunde am Samstag, den 22. Juni, in Kelsterbach am Main einzuziehen.

Für den Underdog SG Hoppstädten-Weiersbach aus dem Landkreis Birkenfeld, im südwestlichen Teil von Rheinland-Pfalz, eine schier unlösbare Aufgabe. Doch auch ein einzigartiges Erlebnis für die Kicker um Trainer Werner Mörsdorf, Kapitän Patrick Jung und Teammanager Peter Schmidt. Weil die Hoppstädten-Weiersbacher dieses Spiel am Samstag, den 27.04., zweieinhalb Stunden vor dem Bundesligaspiel des Tabellenführers Leverkusen gegen den VfB Stuttgart auf den Vorplätzen der BayArena Match austrugen.

Schnell zeigte sich, dass sich die Leverkusener viel vorgenommen hatten. Mit Carsten Baumann, Thorsten Judt, Jörg Reeb, Ioannis Masmanidis, Thorsten Lehnhoff und Hüzeyfe Dogan neben weiteren Ex-Profis, hatten sie namhafte Spieler in ihren Reihen, die das Einmaleins des Fußballs immer noch perfekt beherrschen.

Für die Amateure aus Südwestdeutschland waren sie an diesem Nachmittag einfach mindestens eine Nummer zu groß. Mit 11:0 setzten sich die spielfreudigen und treffsicheren Hausherren souverän durch. Vor allem 04-Angreifer Hüzeyfe Dogan zeigte sich von seiner besten Seite. Er erzielte vier Treffer. Jörg Reeb war zweimal erfolgreich, und die weitere Tore verteilten sich auf Guiseppe Spitali, Marc Bach, Sebastian Schoof, Mario Schwarz und Felix Bably. Damit haben sich die Bayer Oldies mit 3 Punkten und 12:3 Toren eine gute Ausgangsposition für das Endturnier geschaffen. Für die SG Hoppstädten-Weiersbach war es trotz der deftigen Niederlage eine einmalige Angelegenheit, auf den Vorplätzen der BayArena gegen die Ex-Profis der Leverkusener Traditionsmannschaft anzutreten.

Tore: 1:0 (9.), 5:0 (28.), 6:0 (32.), 9:0 (54.) Hüzeyfe Dogan, 2:0 (13.), 11:0 (68.) Jörg Reeb, 3:0 (15.) Guiseppe Spitali, 4:0 (24.) Marc Bach, 7:0 (45.) Sebastian Schoof, 8:0 (53.) Mario Schwarz, 10:0 (66.) Felix Bably;

Zuschauer: 100

Kein Sieger im Spiel FSV Kühlungsborn gegen FTSV Altenwerder / FC Süderelbe

FSV Kühlungsborn - FTSV Altenwerder / FC Süderelbe 3:3 (0:1)

Die 120 Zuschauer sahen in Kühlungsborn ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Spiel. Kühlungsborn hatte in der ersten Hälfte mehr Ballbesitz, konnte aber daraus die beiden Angreifer Franke und Pustolla nur selten in gute Aktion bringen. Die Hamburger dagegen spielten geduldig mit und lauerten auf Kühlungsborner Fehler um dann gefährlich zu kontern. Die Kühlungsborner Abwehr musste hellwach sein. Doch sie hatten es im Griff und gut gemacht. Bei der ersten Ecke des Gegners stellte Altenwerder/Süderelbe das Spiel auf den Kopf und ging in Führung. So gingen dann beide Teams in die Halbzeitpause.

Der FSV wechselte drei neue Spieler zur Halbzeit ein und änderte das Spielsystem. Ein Vorhaben, welches dem Team gut tat. Jetzt war Kübo viel aktiver vor dem Tor und auch mutiger. Der 0:1 Rückstand wurde durch zwei Tore von Robert Franke und Bommel Göpfert zu einer 3:1 Führung umgedreht. Und alles schien nach Plan zu laufen. Doch dann ein Abstimmungsfehler von Wieck und Schwanitz. Am Ende kam der Torwart zu spät und es stand plötzlich nur noch 3:2. Jetzt riskierten die Hamburger mehr. Dann zeigte der Schiri zwei Minuten Nachspielzeit an. Und die Gäste bekamen in der letzten Sekunde des Spiels noch einen berechtigten Strafstoß der dann auch sicher verwandelt wurde. Die Ü40 und die Alten Herren des FSV Kühlungsborn möchten sich bei den Zuschauern für die Unterstützung und das Befüllen der Spendenbox bedanken. Die Spendenbox wird der Krebshilfe zur Verfügung gestellt und kann gerne noch gefüttert werden.

Geiles Tor von Heiko Weber und saustarke Torwartleistungen

Ü40 der SG Hoppstädten-Weiersbach spielt 1:1

Die SG Hoppstädten-Weiersbach ist mit einem Unentschieden in den Deutschen Ü-40-Pokal gestartet. Die Fußball-Senioren aus dem Doppelort trennten sich auf dem Gelände des SV Weiersbach vor hundert Zuschauern von der SG Marburg-Beltershausen mit 1:1 (1:1). (Vollständiger Artikel auf rhein-zeitung.de).

Vimaria Weimar verliert 0:3 nach Spielabsage

Das Erstrundenspiel SG Bockenem/Bornum/Ambergau aus Niedersachsen, Fußballkreis Hildesheim gegen die SG Vimaria-Empor Weimar, das am Samstag, den 13.04. in Bockenem ausgetragen werden sollte, wurde wegen Mannschaftsschwierigkeiten der Weimarer leider abgesagt, weil auch kein adäquater Ausweichtermin gefunden werden konnte.

Laut Durchführungsbestimmungen wird das Spiel mit 3:0 für die SG Bockenem/Bornum/Ambergau gewertet.

1.000 Zuschauer beim Erstrundenspiel im Deutschen Ü-40 Pokal zwischen SV Eintracht Nordhorn und Bayer 04 Leverkusen

5. Deutscher Ü-40 Pokal 2023/2024 1. Runde

Schon die Auslosung zur ersten Runde im Deutschen Ü40-Pokal hatte im Lager des SV Eintracht für große Freude gesorgt. Dass das Team dann gegen den übermächtigen Gegner Bayer 04 Leverkusen, dem Pokalsieger von 2022, am Samstag, den 23. März, im Stadion im Blanke-Sportpark auch noch mit 3:1 den Sieg einfuhr, übertraf wohl alle Erwartungen, die die ca. 1.000 Zuschauer hatten.

Beide Teams standen sich schon einmal 2022 beim DFB-Ü40-Cup in Berlin gegenüber. Dort erreichten die Eintracht Oldies nach einer starken Leistung ein 1:1.

Auch an diesem Sonnabend gingen die Nordhorner, die hervorragend von Trainer Jochen Philipp eingestellt waren, mutig und engagiert in das Spiel. Bereits in den Anfangsminuten kamen die Kicker aus der Grafschaft Bentheim durch Eugen Siebert und Herion Novaku zu guten Einschußmöglichkeiten, die der gute Daniel Galic im Bayer Tor verhinderte. Die Leverkusener kombinierten zwar sehr sicher und sehenswert, aber zu nennenswerten Torchancen kamen sie gegen die gut organisierte Nordhorner Abwehr selten.

Eine davon hatte Anel Dzaka, der nach einer Ecke in der 18. Minute zum Schuß kam, der Ball flog aber am Tor vorbei. Zweimaliges Pech danach für die Gastgeber, als sich Viktor Carvalho so schwer verletzte, dass er aus dem Spiel genommen werden mußte und bei einem Pfostenschuß von Julian Lüttmann. In der 31. Minute dann die verdiente Führung für die Eintracht. Ein scharf getretener Eckball mit viel Effet von Eugen Siebert fand an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor. Keine Abwehrchance hatte dabei der 04er Torhüter Daniel Galic.

Mit dem 1:0 ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel wurden die Bayer Oldies auch aktiver. In der 43. Minute scheiterte Anel Dzaka am hervorragenden Andreas Borzutzky im Eintracht Tor. Eine Standardsituation in der 64. Minute brachte durch Guiseppe Spitali den 1:1 Ausgleich. In den letzten Minuten des Spiels überschlugen sich dann die Ereignisse. Cüneyt Özkan setzte sich im Leverkuser Strafraum gegen seinen Gegenspieler durch, umkurvte Bayer Keeper Yasin Yüksel, der für Galic in der zweiten Halbzeit das Bayer Tor hütete, und schoß zum 2:1 ein. Der Jubel bei den zahlreichen Zuschauern kannte nach diesem Tor keine Grenzen. Als Erdem Cosar in der Nachspielzeit nach einem gut vorgetragenen Konter das 3:1 gelang, war die Sensation perfekt.

Damit haben sich die Nordhorner die ersten drei Punkte gesichert. Jetzt müssen sie in der 2. Runde nach Marburg/Hessen zur SG Marburg/Beltershausen. Mit Sicherheit kein leichter Gang, qualifizierten sich die Oldies aus Marburg/Beltershausen 2023 doch für das Final Four Finale in Kelsterbach, wo sie am Ende Platz 3 belegten.

SV Eintracht Nordhorn: Borzutzky Andreas; Carvalho Jorge, Özkan Ayhan, Dierkes Sven, Novaku Herion, Baysoy Deniz, Özkan Cüneyt, Carvalho Victor, Siebert Eugen, Kremer Rainer, Goolkate Gert, Lüttmann Julian, Vrielmann Hartmut, Ebert Sascha, Cosar Erdem, Hoffschroer Werner; (Trainer: Jochen Philipp).

Vorbericht Eintracht Nordhorn - Bayer 04 Leverkusen

Die Ü40 des SV Eintracht nimmt in diesem Jahr am Deutschen Ü40-Pokal teil. Einem bundesweit ausgespielten Pokalturnier, welches allerdings nicht durch den DFB organisiert wird und damit nicht mit einem offiziellen Titel belohnt wird. Dennoch zeigt allein die Teilnahme von Bayer Leverkusen, dass das Format (siehe Extra-Text) eine große Beliebtheit bei den Spielern und Vereinen hat… (vollständiger Text im Download)

5. Deutscher Ü-40 Pokal beginnt im März 2024 mit neuem Modus

Im Oktober 2017 startete der Deutsche Ü-40 Pokal zur ersten Auflage. Seitdem ist viel passiert. Ein bunter Ritt durch 7 Jahre AH Ü-40 Fußball in Deutschland.

Die Initiatoren des Wettbewerbs, sportXmedia sport & event promotion UG in Kriftel, hatten die Idee, weil der DFB den DFB-Ü40-Cup von 10 auf 5 Teilnehmer verkleinern wollte und dies 2022 auch tat. Bis 2021 nahmen der Regionalmeister und der Vizemeister der Verbände Süddeutschland, Südwestdeutschland, Westdeutschland, Nordostdeutschland und Norddeutschland teil. Die Folge war, dass für Ü-40 Teams von kleineren Vereinen alleine der Qualifikationsweg über Kreismeister, Landesmeister Regionalverbandsmeister, hin zum DFB-Ü40-Cup nach Berlin, fast unmöglich wurde.

Der Deutsche Ü-40 Pokal wurde deshalb als eine Ergänzung zum DFB-Ü-40-Cup geschaffen, an dem alle interessierten deutschen Ü-40 Mannschaften teilnehmen können – ohne einen schweren Qualifikationsmarathon überstehen zu müssen.

Es war 2017 nicht sicher, ob der Deutsche Ü-40 Pokal, der vom DFB genehmigt wurde, auch bei den Ü-40 Mannschaften in Deutschland auf Interesse stößt. Die Macher waren aber optimistisch, es klappte, und so wurde in der Saison 2017/2018 der 1. Deutsche Ü-40 Pokal ausgespielt. Der Grundstein war gelegt, und 24 Mannschaften vom Bodensee bis nach Hamburg nahmen daran teil. Nach Vorbild des großen Bruders DFB-Pokal wurde der erste Ü-40 Pokalsieger von Deutschland im KO-Modus ermittelt, und der hieß VfB Hermsdorf, dem dieses Kunststück auch 2019 noch einmal gelang. Mit dabei auch der SSV Vimaria Weimar (SG Vimaria Weimar), mehrmaliger Meister und Pokalsieger in Thüringen, der als Gründungsmitglied auch im Jahr 2024 wieder mit dabei sein wird.

Dann stoppte 2020 Corona den Wettbewerb – aber im September 2021, nach Wiederaufnahme, wurde der Traditionsmannschaft von Bayer 04 Leverkusen in Kelsterbach am Main, nach dem Sieg beim Endturnier, der Pokal überreicht. Nach einer kurzen Pause ging es im November 2022 in die 4. Auflage. Der Sieger im Mai 2023 hieß dann SC Westfalia Herne.

Neben den bereits genannten Mannschaften nahmen bereits namhafte Ü-40 Mannschaften teil: VfL Wolfsburg, SC Paderborn 07, DSC Arminia Bielefeld, Hallescher FC, VfR Wormatia Worms, Rostocker FC, HSV Barmbek Uhlenhorst, SC Victoria Hamburg, SG Hoechst Classique, SG Balve/Garbeck (1. Deutscher Ü-40 Meister 2007), 1. Traber FC Mariendorf und der Frohnauer SC.

Es zeigte sich schon bald, dass auch der Deutsche Ü-40 Pokal die negativen Auswirkungen der Corona-Krise spürte. Während der Pandemie gab es nicht nur die Tendenz, weniger Sport zu machen, sondern auch individuellen Sport zu machen und dafür nicht nur die Angebote der Vereine zu nutzen. Ü-40 Mannschaften verloren Spieler, die sich umorientiert haben und so nicht mehr ihren Mannschaften zur Verfügung standen. Somit wurden die Spielerkader erheblich reduziert und Teilnahmen an überregionalen Großfeldwettbewerben immer problematischer. So verringerte sich auch das Teilnehmerfeld in der Saison 2023/2024 auf 10 Teilnehmer, die allerdings weiterhin ehrgeizig und motiviert sind, diesen Wettbewerb zu gewinnen.

Dazu gehören:

  • TSV Bayer 04 Leverkusen Traditionsmannschaft (NRW)
  • SG Vimaria Weimar (Thüringen)
  • SG Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland Pfalz)
  • SV Eintracht Nordhorn (Niedersachsen)
  • SG Bockenem/Bornum/Ambergau (Neuling - Niedersachsen)
  • SG Marburg Beltershausen (Hessen)
  • FC Viktoria Thiede (Niedersachsen)
  • FSV Kühlungsborn (Mecklenburg-Vorpommern)
  • BFSV Atlantik 97 Hamburg e.V. (Hamburg)
  • SG Altenwerder/Süderelbe (Neuling - Hamburg)

 

Im März 2024 stehen nun die ersten Spiele auf dem Programm. Diesmal allerdings nicht als reine KO-Runde, sondern mit einer Vorrunde und der Endrunde (Halbfinalspiele/Platzierungsspiele) mit zwei KO-Spielen im Sportpark in Kelsterbach am Main. Die 10 teilnehmenden Mannschaften tragen in einer Vorrunde jeweils 2 Spiele gegen unterschiedliche Gegner aus (ein Auswärts- und ein Heimspiel, dabei werden bei der Auslosung der Spielpaarungen geografische Gesichtspunkte – Entfernung in Km – herangezogen). Nach den 2 Vorrundenspielen wird von allen 10 Mannschaften eine Tabelle erstellt. Die 4 erstplatzierten Mannschaften ziehen in die Final-Four Endrunde am Samstag, den 22. Juni 2024, in Kelsterbach am Main ein.

Mit folgenden Spielpaarungen geht es im März 2024 los:

1. Spieltag (März/April 2024) - Spielzeit (2 x 35 Minuten)

SG Hoppstädten-Weiersbach – SG Marburg-Beltershausen

SG Bockenem/Bornum/Ambergau - SG Vimaria Weimar

SV Eintracht Nordhorn – TSV Bayer 04 Leverkusen

FC Viktoria Thiede - BFSV Atlantik 97 Hamburg

FSV Kühlungsborn - SG Altenwerder/Süderelbe

2. Spieltag (Mai 2024) - Spielzeit (2 x 35 Minuten)

TSV Bayer 04 Leverkusen - SG Hoppstädten-Weiersbach

SG Altenwerder/Süderelbe - SG Bockenem/Bornum/Ambergau

SG Vimaria Weimar - FC Viktoria Thiede

SG Marburg-Beltershausen - SV Eintracht Nordhorn

BFSV Atlantik 97 Hamburg - FSV Kühlungsborn

3. Final-Four Endrunde Spielzeit (2 x 20 Minuten) Samstag, den 22. Juni 2024 Kelsterbach am Main.

Überraschend fanden die überregionalen Pokalspiele bei den Zuschauern immer wieder guten Anklang. So besuchten fast 400 Zuschauer die Partie der zweiten Runde des 1. Deutschen Ü-40 Pokals zwischen dem VfB Giessen/TSV Großen-Linden und der Traditionsmannschaft des VfL Wolfsburg. Zuschauerzahlen von 200 bis 300 Zuschauern sind auch in den anderen Pokalrunden des Deutschen Ü-40 Pokals keine Seltenheit mehr.

Auch die Unterstützung humanitärer Aktionen bereichern diese Pokalrunde, wie es das Beispiel des Pokalspiels zwischen der SG Hoppstädten-Weiersbach und TSV Bayer 04 Leverkusen zeigt. Für den schwer erkrankten fünfjährigen Henry organisierten die Old Boys der SG 2021 während des Spiels eine Tombola. Die Zuschauer- und Tombola-Einnahmen wurden für die Betreuung des fünfjährigen Henry zur Verfügung gestellt. Dabei hatte das Bayer-Team für die Tombola ein unterschriebenes Trikot von Jonathan Tah und Charles Aránguiz mitgebracht. Henry wurde zudem ein aktuelles Trikot mit seinem Namen und Alter überreicht. Eine Aktion, die überaus erfreulich verlief, und auch ein Element dieses Wettbewerbes ist.

Im August 2022 titelte das westdeutsche Fußballportal Lippe Kick in Detmold im Bericht Alt-Herren-Fußball – DFB-Pokal für Ü40-Kicker: „Das ist ja einfach mal eine fesche Idee. Für die etwas älteren Semester gibt es einen DFB-Pokal. Ihr könnt dabei sein“.

Und auch die Ex-Profis Roy Präger und Holger Ballwanz (VfL Wolfsburg) skandierten nach dem Spiel bei der SG FC Gießen/TSV Großen-Linden, in der Saison 2017/2018, in einem Interview mit „3 Ecken 1 Elfer“, dass diese Pokalrunde für die Oldies Ü-40 zu einer Dauereinrichtung im AH-/Ü-40 Fußball werden“ sollte, weil vernünftig und engagiert Fußball gespielt wird, eine tolle Atmosphäre herrscht und bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt (https://www.youtube.com/watch?v=E9JLbHA8IxQ).

Weitere Informationen zum AH-Fußball in Deutschland unter: https://www.ah-fussballportal.de/

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